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AQI Prozess | Schritt 3: Konstruktion

Konstruktion individueller Hüftstiel

Für die Konstruktion des individuellen Hüftstiels wird zunächst auf Basis der CT-Daten die Femur-Innenkontur rekonstruiert.

Mit dem AQI Fitprogramm wird geprüft, ob diese Defektsituation mit einer Standardprothese versorgt werden kann. Ist eine individuelle Versorgung indiziert, wird das Implantatdesign direkt aus der rekonstruierten Femur-Innenkontur abgeleitet. Das AQI Fitprogramm zeigt zum einen die Passgenauigkeit des individuellen Stiedesigns. Die präoperative Implantatsimulation stellt darüber hinaus die operative Umsetzung sicher und schließt die Konstruktion ab.

Konstruktion individueller Beckenteilersatz

Liegt ein komplexer Beckendefekt vor ist die Konstruktion eines individuellen Beckenteilersatzes indiziert. Zunächst wird der Pfannengrundkörper konstruiert; danach schließt sich die Konstruktion der Knochenverankerung an.

Individuelle Laschen zur Schraubfixation positionieren und verankern das Implantat optimal im und am Knochen. Mögliche Hohlräume werden durch Metall oder Spongiosa aufgefüllt. Dies sichert die Anpassung der Implantatoberfläche an den vitalen Knochen. Eine weitere Verankerungsmöglichkeit bietet der modulare Darmbeinzapfen. Er ist bei liegendem Implantat von innen positionierbar. Speziell bei sehr komplexen Implantatgeometrien kann dies die Implantation signifikant erleichtern.

Für eine optimale Sekundärstabilität werden abschließend alle Knochenanlageflächen mit einer 3D-Makrostruktur ausgestattet.

Video

Sehen Sie hier Schritt 3: Konstruktion im Video.