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AQI Prozess | Schritt 2: Biomechanik

Liegen die CT-Daten in der entsprechenden Datenqualität vor, beginnt die Planungsphase. Die biomechanische 3D-Planung erfolgt mit einer selbst entwickelten Planungs- und Konstruktions-Software und erfolgt zunächst ohne Einschränkung durch ein bestimmtes Implantatdesign.

Am Anfang steht die orthograde Ausrichtung von Wirbelsäule und Becken. Parallel wird die Rotation um die verschiedenen Körperachsen eingestellt. Die weitere Rekonstruktion der Biomechanik erfolgt in drei Phasen:

In Phase 1 wird die Pfanne positioniert und orientiert. In Phase 2 werden die Kopfposition und Konusorientierung bestimmt. Schließlich erfolgt in Phase 3 in einem iterativen Verfahren die Optimierung der Range of Motion (ROM). Ist die ROM negativ wird die Rekonstruktion überarbeitet und verfeinert. Erst nach Erreichen der bestmöglichen Bewegungswerte ist die Planung abgeschlossen.

Optimierung der Range of Motion (ROM)

Anhand der 3D-Rekonstruktionen simulieren wir die postoperative Beweglichkeit und bereiten diese graphisch auf. Unterschiedlich farbige Kodierungen geben dabei Auskunft über den Grad des Bewegungsumfangs. Erreicht das geplante Implantat keine optimalen Werte, können die konstruktiven Parameter entsprechend modifiziert werden bis ein zufriedenstellender Bewegungsumfang erzielt wird.

Video

Sehen Sie hier Schritt 2: Biomechanik im Video.